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Wann bezahlt die Krankenkasse eine Medikamentenverabreichung?

Was passiert eigentlich, wenn eine pflegebedürftige Person ihre Medikamente nicht mehr selbstständig zusammenstellen und zu sich nehmen kann? Die falsche oder Nichteinnahme der Medikamente birgt schließlich große Risiken. Gerade bei Personen mit niedriger Pflegestufe ergibt sich daraus manchmal ein echtes Problem.

Die Medikamente müssen nämlich häufig mehrmals am Tag eingenommen werden, der Pflegedienst ist dann aber meist nur einmal täglich zur Stelle, in der Regel vormittags. Aus diesem Grund übernimmt die Krankenkasse in Ausnahmefällen die Kosten für eine zweite, abendliche Medikamentenverabreichung durch den Pflegedienst.

Was bedeutet „Medikamentenverabreichung“?

Die Medikamentenverabreichung oder -gabe umfasst folgende Leistungen:

  • Der Pflegedienst besorgt die Medikamente.
  • Eine Pflegefachkraft richtet die Medikamente, stellt sie in verordneter Menge und zeitlich passend zusammen.
  • Die pflegende Person achtet zudem auf die Einnahme der Medikamente zur jeweils richtigen Zeit.
  • Wenn möglich, richten die Pflegedienste die Medikamente dann einmal wöchentlich in entsprechenden Medikamenten-Dispensern anhand des vom behandelnden Arzt ausgestellten Plans.

Welche Voraussetzungen müssen für die Medikamentengabe erfüllt werden?

Doch nicht jede pflegebedürftige Person hat Anspruch auf diese Leistung der Krankenkasse. So sind Pflegebedürftige in entsprechenden Institutionen in der Regel bereits mit der ausreichenden Pflegekapazität für die korrekte Medikamentenverabreichung versorgt. Lediglich wenn hierfür extra Gebühren anfallen, können diese eventuell bei der Krankenkasse geltend gemacht werden. Die Leistung der Medikamentengabe betrifft daher vor allem pflegebedürftige Personen in der häuslichen Krankenpflege. Zudem darf im Haushalt keine weitere Person leben, zum Beispiel ein Ehepartner oder Kind, der die Medikamentenverabreichung übernehmen könnte. Sollte der Patient dann nicht mehr in der Lage sein, seine Medikamente selbst zu besorgen, zusammenzustellen oder diese korrekt und regelmäßig einzunehmen, kann der Arzt eine entsprechende Verordnung ausstellen. Für diese Verordnung wiederum, muss aber eine nachgewiesene Indikation vorliegen.

Tipp: Für die Verordnung zur Medikamentenverabreichung ist kein Pflegegrad notwendig. Es handelt sich um eine davon unabhängige Leistung der (gesetzlichen) Krankenkassen.

Übernehmen auch private Krankenkassen die Medikamentenverabreichung?

Private Krankenkassen können diese Leistung ebenfalls anbieten, müssen sie aber nicht. Wer bei einer privaten Krankenkasse versichert ist, sollte sich deshalb im Voraus darüber informieren, ob die Kostenübernahme für eine Medikamentenverabreichung im Leistungskatalog inbegriffen ist. Grundlage für diese Regelung bildet ein Urteil des Oberlandesgerichtes Schleswig-Holstein aus dem Jahr 2011. Hierin wurde entschieden, dass Versicherte bei einer privaten Kranken- oder Pflegeversicherung nicht dieselben Leistungen wie bei einer gesetzlichen Institution erwarten können. Kosten für die Einnahme von Arzneimitteln müssen deshalb nicht übernommen werden, auch dann nicht, wenn die Medikamente selbst von der jeweiligen privaten Krankenkasse bezahlt werden.

Wie funktioniert die Kommunikation zwischen Arzt und Pflegedienst?

Der Pflegedienst, welcher die Medikamentengabe übernimmt, kommuniziert nicht selbstständig mit dem Arzt, der die jeweilige Verordnung ausgestellt hat. Es liegt deshalb an Ihnen als Angehörige/r oder an der pflegebedürftigen Person selbst, den Medikamentenplan des Arztes oder Krankenhauses an den Pflegedienst weiter zu reichen. Auch über Änderungen in der Zusammenstellung, Menge oder dem Zeitpunkt der Medikamenteneinnahme ist der Pflegedienst unmittelbar zu informieren. Sollten Sie Bedarf an der Leistung „Medikamentenverabreichung“ haben, so setzen Sie sich mit dem behandelnden Arzt sowie Ihrer zuständigen Krankenkasse in Verbindung. Je früher Sie handeln, desto geringer fällt das gesundheitliche Risiko durch eine ausbleibende oder falsche Medikamenteneinnahme bei der pflegebedürftigen Person aus. Zögern Sie also nicht!

Antworten auf häufige Fragen

Wie komme ich schnell an einen Treppenlift?

Am besten ist es, wenn wir mit Ihnen einen Termin vor Ort vereinbaren. Um ein verbindliches Angebot abgeben zu können, müssen wir die Gegebenheiten vor Ort besichtigen. Dieser Termin ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Wenn Sie sich dann für eines unserer Produkte entscheiden, liegt die Lieferzeit bei 3- 4 Wochen bei Treppenliften für kurvige Treppen, da die Schiene individuell an Ihre Treppe angepasst werden muss. Bei geraden Treppen beträgt die Lieferzeit 1-3 Wochen.

Wie ist der Service bei Ihnen?

Unser Service stellt in der Regel jedes Problem innerhalb von 24 Std. ab. Wir sind 365 Tage im Jahr für Sie zu erreichen. Derjenige der bei Ihnen den Treppenlift montiert hat, kümmert sich auch um evtl. anfallende Gewährleistungen, Reparaturen und die Wartung. All unsere Monteure sind feste Mitarbeiter der Firma, deren fundierte Fachkenntnisse und Dienstleistungsbereitschaft Grundlage unserer Arbeit sind (Es gibt bei uns keine freien Handelvertreter oder Subunternehmer die Lifte montieren). Wir sind für Sie da und möchten dazu beitragen, Ihnen Lebensfreude und Lebensqualität zurückzugeben.

Wie lange ist die Gewährleistung beim Kauf eines Liftes?

Bei uns erhalten sie auf neue und gebrauchte Treppenlifte, eine Gewährleistungszeit von 2 Jahren. Wenn Sie sich für einen neuen Treppenlift entscheiden, können Sie durch Abschluss eines Wartungsvertrages, die Gewährleistungszeit auf 4 Jahre verlängern.

Handelt es sich bei Ihnen um Treppenlifte renommierter Hersteller?

Wir beraten und verkaufen unsere Treppenlifte herstellerunabhängig. Verwendet werden nur Markenprodukte und Komponenten, die höchste Qualität und Bedienungskomfort erreichen. Dies gilt auch für unsere gebrauchten Treppenlifte.

Ist ein gebrauchter Treppenlift genauso sicher wie ein neuer?

Qualitativ können Sie einen gebrauchten Treppenlift durchaus mit einem neuen vergleichen.
Bei unseren gebrauchten Treppenliften handelt es sich ebenfalls um Produkte bekannter Marken. Verschlissene Teile werden ersetzt, die Fahrbahn wird für ihre Treppe passgenau angefertigt.
Gebrauchte Treppenlifte sind ebenso sicher, komfortable und zuverlässig wie einer neuer Treppenlift.

Wie lange dauert die Montage?

Der Einbau eines Treppenlifts ist bei fast allen Treppen problemlos möglich. Der Lift wird einfach auf die vorhandene Treppe gestellt und befestigt. Die Montage erfolgt in wenigen Stunden durch unsere speziell geschulten Monteure. Sie brauchen keine Bedenken zu haben. Sie erfolgt fachgerecht ohne großen Lärm und ohne Verschmutzungen. Bei einer kurvigen Treppe dauert die Montage ca. 3- 6 Stunden je nachdem wie der Verlauf der Schiene ist. Gerade Treppenlifte montieren unsere Monteure innerhalb von 2-3 Stunden.

Wer zeigt mir wie alles funktioniert?

Nach der Montage und der sorgfältigen Prüfung erklärt unser Mitarbeiter Ihnen und gegebenenfalls Ihren Angehörigen in aller Ruhe die Bedienung und macht mit Ihnen die erste Fahrt. Sobald Sie sich sicher fühlen und alles verstanden haben, werden die erforderlichen Papiere übergeben und der Monteur verabschiedet sich.
Sollten sich später noch Fragen ergeben, sind wir natürlich auch weiterhin jederzeit für Sie da.

Nehmen Sie meinen Treppenlift bei Bedarf zurück?

Wir nehmen Treppenlifte unserer Kunden bei Bedarf nach Möglichkeit zurück oder versuchen, einen neuen Benutzer für Ihren Treppenlift zu finden.

 

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