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Im vierten Teil der Artikelserie „Wer pflegt?“ haben Sie erfahren, weshalb die Pflege durch Angehörige für diese psychisch wie physisch äußerst belastend sein kann. Regelmäßige Entlastung ist daher besonders wichtig, um die pflegenden Personen zu schonen und die häusliche Pflege dauerhaft überhaupt zu ermöglichen. Häufig leiden diese durch den Pflegeaufwand, ihren Beruf und eine eigene Familie nämlich nicht nur unter einer Doppel-, sondern sogar einer Dreifachbelastung.

Dieses Bewusstsein rückt nun auch immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit und der Ruf nach Entlastung wird laut. Entsprechende Modelle wurden daher im Zuge des Pflege-Neuausrichtungs-Gesetzes optimiert.

Welche Möglichkeiten der Entlastung gibt es?

Im Rahmen der Artikelserie zu den Pflegestufen haben wir Ihnen bereits die Verhinderungspflege sowie die Kombinationsleistungen vorgestellt. Diese stellen neben dem Pflegegeld die wichtigste Unterstützung für pflegende Angehörige dar – nicht aber die einzige: Die Kurzzeitpflege ist eine weitere Möglichkeit der Entlastungspflege und dient der Überbrückung einer Notfallsituation, in welcher die häusliche Pflege für einen kurzen Zeitraum nicht (mehr) möglich ist.

Was ist unter der „Kurzzeitpflege“ zu verstehen?

Wenn die häusliche Pflege für einen begrenzten Zeitraum nicht mehr gewährleistet werden kann oder für den benötigten Pflegeaufwand nicht mehr ausreicht, kann als Ergänzung die Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden. Es handelt sich dabei um die vorübergehende Unterbringung in einer stationären Einrichtung. Die Kosten hierfür werden von der Pflegekasse übernommen. Die Kurzzeitpflege wird explizit für Krisensituationen angeboten und ist daher auf vier Wochen pro Jahr begrenzt (acht Wochen bei der Kombination mit der Verhinderungspflege). Folgende Gründe können für eine solche Krisensituation verantwortlich sein:

  • Pflegende Angehörige sind in einem Urlaub, einer Kur oder einer Reha
  • Übergangszeit nach einem Krankenhausaufenthalt
  • Überbrückung bis zur Unterbringung in einem Pflegeheim
  • Erkrankung der pflegenden Angehörigen
  • Übergangszeit bei unerwartet gestiegenem Pflegebedarf
  • barrierefreier Aus- oder Umbau der Wohnung
  • psychische oder physische Überforderung der pflegenden Angehörigen
  • plötzliche Pflegebedürftigkeit
  • o.ä.

Welche Leistungen umfasst die Kurzzeitpflege?

Alle Pflegebedürftigen mit Zuteilung einer der Pflegestufen (oder Pflegestufe 0 mit Demenz) können die Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen. Seit Beginn des Jahres 2016 können zudem Patienten ohne Pflegestufe die Kurzzeitpflege beantragen, wenn diese zuvor einen Krankenhausaufenthalt hatten oder eine schwere Krankheit erlitten. Dieser Sonderfall wird „Übergangspflege“ genannt. Die Kurzzeitpflege umfasst die vollstationäre Pflege sowohl tagsüber als auch in der Nacht. Hierfür übernimmt die Pflegekasse einen Zuschuss von 1.612 Euro für den jährlichen Gesamtzeitraum von vier Wochen. Darin inbegriffen sind:

  • Unterkunft
  • medizinische Versorgung
  • Pflege durch Fachpersonal (Grund- und Behandlungspflege)
  • Betreuung bei Bedarf
  • therapeutische Versorgung
  • kulturelle Aktivitäten
  • Sozialdienste
  • Freizeitangebote
  • Sportaktivitäten
  • u. v. m.

Der stationäre Aufenthalt während der Kurzzeitpflege kann ganz nach Bedarf entweder in einem Pflegeheim, in einer auf die Kurzzeitpflege spezialisierten Einrichtung, in einem Gesundheitszentrum oder in einem entsprechenden Wohnbereich (meist an ein Krankenhaus, Alten- oder Pflegeheim angegliedert) stattfinden.

Zusatzkosten eventuell beim Sozialamt beantragen

Trotz des breiten Spektrums an Kosten, die während der Kurzzeitpflege von der Pflegekasse übernommen werden, reicht der Zuschuss aber häufig nicht aus. In der Regel müssen nämlich zusätzliche Kosten für die Verpflegung oder Unterkunft selbst getragen werden. Reichen die finanziellen Mittel der pflegebedürftigen Person dafür auch nicht aus, so ist zu prüfen, ob Sie als Angehörige/r unterhaltspflichtig sind. Ansonsten können eventuell die zusätzlichen Kosten für die Kurzzeitpflege vom Sozialamt übernommen werden. Es ist zudem ratsam, die Kurzzeitpflege mit den Leistungen der Verhinderungs- und der Tagespflege zu kombinieren. Bitte beachten Sie die Überführung der Pflegestufen ab 2017 in die Pflegegrade. Mehr zur Tagespflege erfahren Sie im sechsten Teil der Artikelserie „Wer pflegt?“.

Antworten auf häufige Fragen

Wie komme ich schnell an einen Treppenlift?

Am besten ist es, wenn wir mit Ihnen einen Termin vor Ort vereinbaren. Um ein verbindliches Angebot abgeben zu können, müssen wir die Gegebenheiten vor Ort besichtigen. Dieser Termin ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Wenn Sie sich dann für eines unserer Produkte entscheiden, liegt die Lieferzeit bei 3- 4 Wochen bei Treppenliften für kurvige Treppen, da die Schiene individuell an Ihre Treppe angepasst werden muss. Bei geraden Treppen beträgt die Lieferzeit 1-3 Wochen.

Wie ist der Service bei Ihnen?

Unser Service stellt in der Regel jedes Problem innerhalb von 24 Std. ab. Wir sind 365 Tage im Jahr für Sie zu erreichen. Derjenige der bei Ihnen den Treppenlift montiert hat, kümmert sich auch um evtl. anfallende Gewährleistungen, Reparaturen und die Wartung. All unsere Monteure sind feste Mitarbeiter der Firma, deren fundierte Fachkenntnisse und Dienstleistungsbereitschaft Grundlage unserer Arbeit sind (Es gibt bei uns keine freien Handelvertreter oder Subunternehmer die Lifte montieren). Wir sind für Sie da und möchten dazu beitragen, Ihnen Lebensfreude und Lebensqualität zurückzugeben.

Wie lange ist die Gewährleistung beim Kauf eines Liftes?

Bei uns erhalten sie auf neue und gebrauchte Treppenlifte, eine Gewährleistungszeit von 2 Jahren. Wenn Sie sich für einen neuen Treppenlift entscheiden, können Sie durch Abschluss eines Wartungsvertrages, die Gewährleistungszeit auf 4 Jahre verlängern.

Handelt es sich bei Ihnen um Treppenlifte renommierter Hersteller?

Wir beraten und verkaufen unsere Treppenlifte herstellerunabhängig. Verwendet werden nur Markenprodukte und Komponenten, die höchste Qualität und Bedienungskomfort erreichen. Dies gilt auch für unsere gebrauchten Treppenlifte.

Ist ein gebrauchter Treppenlift genauso sicher wie ein neuer?

Qualitativ können Sie einen gebrauchten Treppenlift durchaus mit einem neuen vergleichen.
Bei unseren gebrauchten Treppenliften handelt es sich ebenfalls um Produkte bekannter Marken. Verschlissene Teile werden ersetzt, die Fahrbahn wird für ihre Treppe passgenau angefertigt.
Gebrauchte Treppenlifte sind ebenso sicher, komfortable und zuverlässig wie einer neuer Treppenlift.

Wie lange dauert die Montage?

Der Einbau eines Treppenlifts ist bei fast allen Treppen problemlos möglich. Der Lift wird einfach auf die vorhandene Treppe gestellt und befestigt. Die Montage erfolgt in wenigen Stunden durch unsere speziell geschulten Monteure. Sie brauchen keine Bedenken zu haben. Sie erfolgt fachgerecht ohne großen Lärm und ohne Verschmutzungen. Bei einer kurvigen Treppe dauert die Montage ca. 3- 6 Stunden je nachdem wie der Verlauf der Schiene ist. Gerade Treppenlifte montieren unsere Monteure innerhalb von 2-3 Stunden.

Wer zeigt mir wie alles funktioniert?

Nach der Montage und der sorgfältigen Prüfung erklärt unser Mitarbeiter Ihnen und gegebenenfalls Ihren Angehörigen in aller Ruhe die Bedienung und macht mit Ihnen die erste Fahrt. Sobald Sie sich sicher fühlen und alles verstanden haben, werden die erforderlichen Papiere übergeben und der Monteur verabschiedet sich.
Sollten sich später noch Fragen ergeben, sind wir natürlich auch weiterhin jederzeit für Sie da.

Nehmen Sie meinen Treppenlift bei Bedarf zurück?

Wir nehmen Treppenlifte unserer Kunden bei Bedarf nach Möglichkeit zurück oder versuchen, einen neuen Benutzer für Ihren Treppenlift zu finden.

 

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