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Informationen zu den Pflegestufen / Teil 2:

Im ersten Teil der Artikelserie „Pflegestufen“ haben Sie eine Übersicht über die Pflegestufen 0 bis 3 und die damit einhergehenden Leistungen erhalten. Bei Demenzkranken jedoch, gelten hierbei weiterführende Regelungen. Während die angebotene Hilfe für Demenzkranke lange Zeit stark in der Kritik stand, wurde diese im Januar 2013 durch das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz grundlegend überarbeitet und verbessert.

Ab wann gibt es Hilfe für Demenzkranke?

Die Demenzerkrankung als solche reicht nicht für die Anerkennung einer Pflegestufe aus. Vielmehr müssen hier bereits „erhebliche Einschränkungen in der Alltagskompetenz“ nachgewiesen werden. Hierunter fallen zum Beispiel:
•    Verkennen gefährlicher Situationen
•    Aggressives Verhalten
•    Weglauftendenz
•    Störungen der höheren Hirnfunktionen
•    Störungen im Tag- und Nachtrhythmus
•    uvm.

Selbst wenn hier noch kein Pflegebedarf im Sinne der Pflegestufen besteht, benötigen demenzkranke Menschen häufig schon frühzeitig Hilfe im Alltag.

Hilfe durch die Pflegestufe 0

Auch wenn also die Pflegestufe 1 bis 3 aufgrund der zu geringen Pflegebedürftigkeit nicht anerkannt werden, kann in diesem Stadium der Demenzerkrankung bereits die Pflegestufe 0 beantragt werden. Diese „inoffizielle“ Pflegestufe umfasst nämlich nicht nur die körperliche Pflege der Erkrankten, sondern vor allem auch deren Beaufsichtigung und Betreuung im Alltag. Neben der Demenzerkrankung kann diese auch bei psychischen Erkrankungen oder Behinderungen beantragt werden. Doch was, wenn die geringe Unterstützung durch die Pflegestufe 0 nicht ausreicht oder diese nicht genehmigt wurde?

Zusätzliche Leistungen durch die Pflegekassen

Seit dem Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz stehen Demenzerkrankten zusätzliche Leistungen seitens der Pflegekassen zu. Auch dann, wenn sie bereits Leistungen aus einer der Pflegestufen 0 bis 2 beziehen. Lediglich die Pflegestufe 3 wird als ausreichend angesehen und ist von zusätzlichen Hilfen ausgenommen. Durch die Pflegekassen soll so die jederzeitige professionelle Betreuung bei Demenzerkrankten sichergestellt werden. Berücksichtigt werden dabei auch die mit der Krankheit einhergehenden Schwierigkeiten bei der Betreuung von Demenzkranken, zum Beispiel das Verlassen der Wohnung oder Wehren gegen die Pflegemaßnahmen.

Zusatzleistungen bei der Pflegestufe 0

Erkrankte mit einer erheblich eingeschränkten Alltagskompetenz, die der Pflegestufe 0 zugeordnet wurden, erhalten zusätzlich zu den bisherigen 100 oder 200 Euro für den Grund- beziehungsweise erhöhten Bedarf pro Monat:
•    120 Euro Pflegegeld für die Betreuung durch Angehörige
•    225 Euro Pflegegeld für die Betreuung durch einen Pflegedienst

Zusatzleistungen bei der Pflegestufe 1 und 2

Demenzerkrankte, welche bereits Leistungen der Pflegestufe 1 oder 2 beziehen, erhalten durch die Pflegekassen zudem:
•    665 bzw. 1250 Euro (Pflegestufe 1 bzw. 2) für die Betreuung im eigenen Zuhause durch ambulante Pflegedienste
•    305 bzw. 525 Euro (Pflegestufe 1 bzw. 2) Pflegegeld zusätzlich im Monat
Kombinationsleistungen sind möglich

Auch bei Demenzerkrankten sind natürlich, wie bei den Pflegestufen üblich, Kombinationsleistungen möglich. Was das bedeutet und wie Sie die Kombinationsleistungen in Anspruch nehmen können, erfahren Sie im dritten Teil der Artikelserie „Pflegestufen“.

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