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Stoerer

Lächelnde Dame im Garten mit Blumentopf und Schaufel in der HandDer Garten ist für viele Senioren der liebste Aufenthaltsort, ein wahrer Jungbrunnen und das größte Hobby. Doch was, wenn die Arbeit irgendwann nicht mehr so einfach möglich ist? Beim Bücken schmerzt die Wirbelsäule, der Spaten lässt sich aufgrund von Schulterproblemen kaum noch verwenden und die Schaufel ist irgendwie einfach zu schwer geworden. Doch den Garten aufgeben?

Das kommt nicht in Frage. Zum Glück haben die Hersteller für Gartengeräte diese Probleme mittlerweile erkannt und es gibt neue Produkte auf dem Markt, die extra auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten sind.

Die neuen Gartengeräte...

...sind einerseits deutlich leichter als die herkömmlichen Produkte. So können sie einfacher gehoben oder bewegt werden und schonen die Gelenke. Andererseits hilft eine ergonomische Form bei der täglichen Anwendung und erleichtert die Bewegung durch eine weniger umständliche Körperhaltung. Mit einem gebogenen Griff zum Beispiel, kann der Spaten wieder zum Einsatz kommen, ohne Schmerzen in der Schulter zu verursachen.

Dabei gibt es nicht nur die herkömmlichen Geräte in einer seniorenfreundlichen Ausführung, es gibt auch speziell entwickelte Werkzeuge, wie zum Beispiel die Gartenkralle zum Umgraben, Hacken und Harken mit besonders langen Stiel, Geräte mit Zusatzgriffen für einen besseren Halt oder spezielle Verlängerungsarme für Unkrautstecher und Greifhilfen. So sind nicht nur Menschen mit bestehenden Einschränkungen zunehmend in der Lage, ihrem Hobby „Garten“ weiter nachzugehen, auch weiteren Folgeschäden durch die Überbeanspruchung von Gelenken wird vorgebeugt.

Werkzeuge und Zubehör

Doch nicht nur die Gartengeräte selbst gibt es mittlerweile speziell für Senioren, auch Werkzeuge und Zubehör sind in entsprechenden Sonderausführungen erhältlich. Dazu gehören zum Beispiel eine Sprossenleiter mit Geländer und Haltegriffen, Kniekissen, Gartensitze oder sogenannte Knie- und Gartenbänke. So wird die Arbeit am Boden erleichtert und wer nicht mehr lange stehen kann, kann viele Tätigkeiten auch im Sitzen ausführen. Besonders praktisch sind zudem sogenannte Rollsitze. So ist es Ihnen möglich, ganz einfach im Sitzen von einem Ort zum anderen zu fahren, ohne jedes Mal aufstehen zu müssen.

Der barrierefreie Garten

Barrierefreiheit ist ein Begriff, der in der Regel mit Maßnahmen im Haus in Verbindung gebracht wird, wie Treppenlifte, Türschwellenentfernung oder ein altersgerechtes Bad. Doch vergessen Sie nicht: Auch ein Garten kann barrierefrei gestaltet werden. Wer dies rechtzeitig anpackt, erspart sich später viel Arbeit und kann sich an seinem Hobby gewiss noch lange erfreuen. Doch wie sieht ein barrierefreier Garten überhaupt aus?

  • Erst einmal gilt es zu überlegen, welche Stellen im Garten jetzt oder in Zukunft Probleme bereiten könnten? Fällt das Knien schwer? Wo könnte dann vielleicht ein Hochbeet angebracht werden?
  • Manchmal hilft es bereits, die Arbeitstechniken zu überdenken und vielleicht auch die Wahl der Blumen, Kräuter etc. Gibt es vielleicht pflegeleichtere Alternativen? Worauf könnte verzichtet werden?
  • Nach der Erstellung eines entsprechenden Planes, können die Hochbeete gekauft oder selbst gebaut werden. Je nach Wunsch können diese in ihrer Höhe so gestaltet sein, dass Sie diese im Stehen oder im Sitzen bewirtschaften können. Wichtig ist, auf genügend Beinfreiheit zu achten.
  • Nun gilt es, die Wege zwischen den Beeten, Tischen und sonstigen wichtigen Ecken im Garten anzulegen. Diese sollten breit genug sein, um auch mit dem Rollstuhl oder Rollator erreicht werden zu können. Ein ebener Boden ist wichtig, um eventuelle Stolperfallen zu minimieren.
  • Jetzt haben Sie die Grundlagen bereits angelegt. Überlegen Sie, welche Geräte Sie für Ihren neuen Garten dringend benötigen und welche nun entsorgt werden können. Greifen Sie dabei zu leichten, ergonomischen und besonders sicheren Alternativen für Senioren. Anstatt einer schweren Gießkanne, sollte zur Bewässerung ein Gartenschlauch angeschlossen werden.
  • Sind alle Geräte besorgt, müssen diese nur noch angemessen verstaut werden. Bedenken Sie dabei, dass die Wege möglichst kurz und auch mit dem Gehstock, Rollator oder Rollstuhl zu erreichen sein sollten. Am Hochbeet kann jeweils eine Schublade angebracht werde, in welche die notwendigen Gartengeräte bereits verstaut sind. Die größeren Werkzeuge finden dann einen besonders guten Platz in einer entsprechenden Halterung an der Wand. So können Sie ohne beschwerliches Bücken aufgenommen und weggeräumt werden und Sturzursachen werden vermieden

Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen und auch weiterhin viel Spaß und Freude mit Ihrem eigenen grünen Garten!

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