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In den ersten beiden Teilen der Artikelserie „Wer pflegt?“ haben Sie bereits wichtige Grundlagen sowie Argumente für und gegen die Pflege durch ambulante Pflegedienste oder eine dritte Person erhalten. Doch natürlich gibt es auch noch eine weitere Möglichkeit der Pflege: Die Pflege durch Angehörige, also durch Sie selbst. In den folgenden Beiträgen soll es deshalb darum gehen, welche Leistungen Ihnen als pflegende/r Angehörige/r zustehen, welche Belastungen auf Sie zukommen, welche Unterstützung es für Sie gibt und welche Sonderfälle dann eintreten können, zum Beispiel die Verhinderungspflege. Doch erst einmal möchten wir für Sie die wichtigsten Fakten zur Pflege durch Angehörige zusammenfassen.

Wann gilt die Pflege durch Angehörige als häusliche Pflege?

Die Pflege durch Angehörige ist eine tragende Säule unseres Gesundheitssystems. Würde diese wegfallen, kämen die Pflegekassen in große finanzielle Schwierigkeiten. Aus diesem Grund sind sowohl die Pflegeversicherungsträger als auch die Politiker in Deutschland stark daran interessiert, die Pflege durch Angehörige aktiv zu fördern. Bei dieser sogenannten häuslichen Pflege können die Pflegebedürftigen nämlich in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben und direkt zuhause versorgt werden. Es handelt sich deshalb um die günstigste Art der Pflege. Die Pflegeversicherungen zahlen den pflegenden Angehörigen das sogenannte Pflegegeld. Hierfür müssen aber folgende Bedingungen erfüllt werden:

  • Zuteilung eines Pflegegrades
  • Pflege in der eigenen Wohnung bzw. dem Haus des/r Pflegebedürftigen für mindestens 14 Wochenstunden und an mehr als 60 Kalendertagen pro Jahr (bei verschiedenen pflegenden Angehörigen ist die Addition der Gesamtzeit möglich)
  • Pflege durch Angehörige
  • Dauerhafter Wohnsitz bzw. gewöhnlicher Aufenthaltsort in Deutschland/EU/EWR/Schweiz
  • Keine erwerbsmäßig ausgeübte Pflege
  • Angehörige dürfen höchstens 30 Stunden pro Woche berufstätig oder beruflich selbstständig tätig sein
  • Pflege in „geeigneter Weise“

Brauchen die pflegenden Angehörigen eine spezielle Ausbildung?

Um Pflegegeld beantragen und somit offiziell pflegen zu dürfen, müssen die Angehörigen keine spezielle Ausbildung vorweisen. Das bedeutet, dass prinzipiell auch Laien die Pflege eines/r Angehörigen übernehmen dürfen. Allerdings muss die Pflege – wie bereits erwähnt – in „geeigneter Weise“ stattfinden. Das bedeutet:

Die Betreuer müssen sich, sofern sie nicht durch Erfahrung oder eine Ausbildung über das notwendige Know-how verfügen, entsprechende Unterstützung holen. Dies können zum Beispiel Beratungsgespräche mit den Pflegekassen sein, Angebote von Pflegestützpunkten oder auch die konkrete Anleitung oder Unterstützung durch professionelles Pflegepersonal, zum Beispiel einen ambulanten Pflegedienst.

Wie viel Pflegegeld erhalten Sie als pflegende/r Angehörige/r?

Wie viel Pflegegeld Sie erhalten, wenn Sie bedürftige Angehörige pflegen, hängt von der jeweils zugeteilten Pflegestufe ab. Seit dem 1. Januar 2015 gelten demnach folgende Regelsätze:

  • 123 Euro pro Monat bei Pflegestufe 0
  • 244 Euro (316 Euro bei Demenz) pro Monat bei Pflegestufe 1
  • 458 Euro (545 Euro bei Demenz) pro Monat bei Pflegestufe 2
  • 728 Euro pro Monat bei Pflegestufe 3

Im Rahmen des zweiten Pflegestärkungsgesetztes wird der Begriff der Pflegebedürftigkeit ab dem 1. Januar 2017 aber komplett neu definiert und geht dadurch auch mit neuen Sätzen des Pflegegeldes einher. Sie erhalten dann:

  • 125 Euro pro Monat bei Pflegegrad 1
  • 316 Euro pro Monat bei Pflegegrad 2
  • 545 Euro pro Monat bei Pflegegrad 3
  • 728 Euro pro Monat bei Pflegegrad 4
  • 901 Euro pro Monat bei Pflegegrad 5

Beim Pflegegeld besteht für Sie ebenfalls die Möglichkeit zur Kombination mit Sachleistungen, wenn Sie sich die Pflege beispielsweise mit einem ambulanten Pflegedienst teilen. Es handelt sich dann um eine sogenannte Kombinations- oder Kombileistung. Diese dient vor allem der physischen und psychischen Entlastung von pflegenden Angehörigen. Doch mehr hierzu im vierten Teil der Reihe „Wer pflegt?“.

Antworten auf häufige Fragen

Wie komme ich schnell an einen Treppenlift?

Am besten ist es, wenn wir mit Ihnen einen Termin vor Ort vereinbaren. Um ein verbindliches Angebot abgeben zu können, müssen wir die Gegebenheiten vor Ort besichtigen. Dieser Termin ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Wenn Sie sich dann für eines unserer Produkte entscheiden, liegt die Lieferzeit bei 3- 4 Wochen bei Treppenliften für kurvige Treppen, da die Schiene individuell an Ihre Treppe angepasst werden muss. Bei geraden Treppen beträgt die Lieferzeit 1-3 Wochen.

Wie ist der Service bei Ihnen?

Unser Service stellt in der Regel jedes Problem innerhalb von 24 Std. ab. Wir sind 365 Tage im Jahr für Sie zu erreichen. Derjenige der bei Ihnen den Treppenlift montiert hat, kümmert sich auch um evtl. anfallende Gewährleistungen, Reparaturen und die Wartung. All unsere Monteure sind feste Mitarbeiter der Firma, deren fundierte Fachkenntnisse und Dienstleistungsbereitschaft Grundlage unserer Arbeit sind (Es gibt bei uns keine freien Handelvertreter oder Subunternehmer die Lifte montieren). Wir sind für Sie da und möchten dazu beitragen, Ihnen Lebensfreude und Lebensqualität zurückzugeben.

Wie lange ist die Gewährleistung beim Kauf eines Liftes?

Bei uns erhalten sie auf neue und gebrauchte Treppenlifte, eine Gewährleistungszeit von 2 Jahren. Wenn Sie sich für einen neuen Treppenlift entscheiden, können Sie durch Abschluss eines Wartungsvertrages, die Gewährleistungszeit auf 4 Jahre verlängern.

Handelt es sich bei Ihnen um Treppenlifte renommierter Hersteller?

Wir beraten und verkaufen unsere Treppenlifte herstellerunabhängig. Verwendet werden nur Markenprodukte und Komponenten, die höchste Qualität und Bedienungskomfort erreichen. Dies gilt auch für unsere gebrauchten Treppenlifte.

Ist ein gebrauchter Treppenlift genauso sicher wie ein neuer?

Qualitativ können Sie einen gebrauchten Treppenlift durchaus mit einem neuen vergleichen.
Bei unseren gebrauchten Treppenliften handelt es sich ebenfalls um Produkte bekannter Marken. Verschlissene Teile werden ersetzt, die Fahrbahn wird für ihre Treppe passgenau angefertigt.
Gebrauchte Treppenlifte sind ebenso sicher, komfortable und zuverlässig wie einer neuer Treppenlift.

Wie lange dauert die Montage?

Der Einbau eines Treppenlifts ist bei fast allen Treppen problemlos möglich. Der Lift wird einfach auf die vorhandene Treppe gestellt und befestigt. Die Montage erfolgt in wenigen Stunden durch unsere speziell geschulten Monteure. Sie brauchen keine Bedenken zu haben. Sie erfolgt fachgerecht ohne großen Lärm und ohne Verschmutzungen. Bei einer kurvigen Treppe dauert die Montage ca. 3- 6 Stunden je nachdem wie der Verlauf der Schiene ist. Gerade Treppenlifte montieren unsere Monteure innerhalb von 2-3 Stunden.

Wer zeigt mir wie alles funktioniert?

Nach der Montage und der sorgfältigen Prüfung erklärt unser Mitarbeiter Ihnen und gegebenenfalls Ihren Angehörigen in aller Ruhe die Bedienung und macht mit Ihnen die erste Fahrt. Sobald Sie sich sicher fühlen und alles verstanden haben, werden die erforderlichen Papiere übergeben und der Monteur verabschiedet sich.
Sollten sich später noch Fragen ergeben, sind wir natürlich auch weiterhin jederzeit für Sie da.

Nehmen Sie meinen Treppenlift bei Bedarf zurück?

Wir nehmen Treppenlifte unserer Kunden bei Bedarf nach Möglichkeit zurück oder versuchen, einen neuen Benutzer für Ihren Treppenlift zu finden.

 

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