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Stürze sind im hohen Lebensalter häufig mit schweren bis lebensbedrohlichen Verletzungen verbunden. Doch selbst ein gebrochener Fuß und eine damit verbundene Bettlägerigkeit können Senioren zum Verhängnis werden. Wenn der Körper einmal „aus dem Trott“ kommt, setzt häufig ein schneller Abbauprozess ein und die Leistungsfähigkeit von vor dem Sturz kann nicht mehr vollständig wiederhergestellt werden. Die Sturzprävention sollte mit zunehmenden Lebensalter deshalb eine immer wichtigere Rolle in Ihrem Alltag einnehmen.

Sobald sich erste Gleichgewichtsstörungen bemerkbar machen, Sie sich auf Ihren Beinen unsicher fühlen oder allgemein die Kraft schwindet, ist es an der Zeit, Ihre Wohnräume barrierefrei zu gestalten, beispielsweise durch Treppenlifte, oder in eine geeignete Institution umzuziehen.

Barrierefreie Wohnräume erlauben den Einsatz von Rollatoren

Nur in barrierefreien Wohnräumen ist nämlich der Einsatz von Rollstühlen und Rollatoren möglich. Letztere sind nicht nur in Außen-, sondern auch in Innenbereichen wichtige Hilfsmittel bei der Sturzprävention. Ein Rollator bietet Halt beim Gehen sowie bei alltäglichen Erledigungen, ohne dass Sie direkt Ihre Mobilität verlieren, wie beispielsweise beim Rollstuhl. Sie erhalten sich also so lange wie möglich ein Höchstmaß an Bewegungsfähigkeit, Eigenständigkeit und Sicherheit. Dafür ist es jedoch unerlässlich, dass Sie den Rollator richtig einzusetzen wissen.

Das Einmaleins im richtigen Umgang mit einem Rollator

Ein Rollator muss richtig verwendet werden, damit er keine Haltungsschäden oder Gelenkbeschwerden verursacht. Kompliziert ist das allerdings nicht. Sie müssen im Umgang mit dem Rollator lediglich folgende Punkte beachten:

  • Lassen Sie sich beim Kauf ausführlich von einer Fachkraft beraten, um ein für Sie geeignetes Modell zu finden.
  • Sie sollten unbedingt eine umfassende Einweisung erhalten und zu Beginn unter Aufsicht, zum Beispiel durch Angehörige, üben, bis Sie sich mit dem Rollator sicher fühlen.
  • Nutzen Sie den Rollator nur, wenn unbedingt notwendig. Ansonsten fördern Sie die körpereigenen Abbauprozesse. Sie möchten sich ja stattdessen so viel Eigenständigkeit wie möglich bewahren.
  • Stellen Sie beispielweise den Rollator beim Kochen in greifbare Nähe, sodass Sie sich bei einem Schwindelanfall oder plötzlicher Schwäche sofort abstützen könnten. Versuchen Sie dann aber, so gut wie möglich ohne ihn auszukommen. Er ist quasi Ihr „Rettungsanker für den Notfall“.
  • Wenn Sie sich auf dem Rollator abstützen, achten Sie auf eine möglichst aufrechte Haltung, um einem Rundrücken entgegenzuwirken. Wichtig ist deshalb auch, dass Sie den Rollator zu Beginn sowie in regelmäßigen Abständen auf die richtige Einstellung der Höhe prüfen lassen.
  • Nehmen Sie den Rollator auf lange Strecken mit, zum Beispiel zum Einkaufen. Versuchen Sie aber, kurze Strecken im Rahmen Ihrer Möglichkeiten auch einmal ohne Hilfsmittel oder nur mit Stöcken zurückzulegen. Viele Senioren trauen sich zu wenig zu.
  • Stärken Sie Ihre Muskulatur. Besuchen Sie eine Krankengymnastik oder lassen Sie sich einfache Übungen für zu Hause zeigen, wenn dies körperlich noch möglich ist. Kräftige Rücken- und Schultergelenke sorgen beim Einsatz eines Rollators für die notwendige Stabilität.

Der Rollator bedeutet ein Stück Freiheit und Lebensqualität

Richtig eingesetzt, kann Ihnen der Rollator ein großes Stück Selbstständigkeit und Freiheit zurückgeben. Sie können wieder alleine einkaufen gehen, einen Spaziergang machen oder sich einfach problemlos in den eigenen vier Wänden bewegen. Dennoch ist der Rollator nur ein Hilfsmittel. Ziel sollte es sein, dass Sie so lange wie möglich ohne ihn auskommen und ihn daher nur bei tatsächlichem Bedarf verwenden. Nur so bedeutet er Sturzprävention und Lebensqualität zugleich!

 

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