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stockfresh 623427 senior man doing calculation at home sizeXSDie Altersarmut wird in Deutschland zu einem immer größeren Problem. Wenn die Rente nicht zum Leben reicht, müssen viele Senioren arbeiten, so lange es geht, um sich ein kleines Taschengeld hinzuzuverdienen. Doch auch immer mehr Rentner, die sich noch körperlich und geistig fit fühlen, verspüren den Wunsch, trotz Rente freiwillig nebenher zu arbeiten und dadurch für eine mögliche Pflegebedürftigkeit vorzusorgen oder sich vielleicht den langgehegten Traum von der Weltreise zu erfüllen.

Welche auch immer Ihre Motive zum Arbeiten trotz Rente sein mögen – auch Sie stehen dann gewiss vor der Frage: Wie viel dürfen Sie überhaupt verdienen, ohne dass Ihre Rente gekürzt wird?

Hinzuverdienst: Wieso arbeiten Rentner überhaupt?

Wir haben die Thematik bereits kurz angeschnitten: Die Altersarmut wird hierzulande mehr und mehr zum flächendeckenden Problem. Dies liegt vor allem im fortschreitenden demografischen Wandel in Deutschland begründet. Auf immer mehr ältere Personen und damit eben auch Rentner sowie Pflegebedürftige kommen immer weniger Arbeitende, welche in die Rentenkasse einzahlen. Das Prinzip „Generationenvertrag“ stößt also aufgrund der Ungleichverteilung nach und nach an seine Grenzen. Da eine Zunahme der Geburtenrate in nächster Zukunft allerdings laut Experten nicht zu erwarten sei, wird sich das Problem für die Rentenkassen zunehmend verschärfen. Die Folge: Erhöhung des Renteneintrittsalters, Rentenkürzungen & Co. Vor allem für Menschen – vorwiegend Frauen – die beispielsweise zugunsten der Familie lange Auszeiten vom Arbeitsleben oder Teilzeitarbeitsverträge hatten, bedeutet das nicht selten, dass die Rente nicht mehr zum Überleben reicht. Und selbst, wer sein (Arbeits-) Leben lang in Vollzeit arbeitet, sollte mittlerweile unbedingt trotzdem auch privat vorsorgen, um das Risiko einer Altersarmut zu mindern.

Dennoch gibt es natürlich auch Rentner, die nicht (nur) arbeiten, weil sie dies aus finanziellen Gründen müssen, sondern sie fühlen sich schlichtweg noch zu jung und zu fit, um einfach dem „Nichtstun“ zu verfallen. Sie möchten weiterarbeiten, um ihre Finanzen aufzubessern, ihre Berufserfahrung sinnvoll einzusetzen oder einfach am Morgen einen Grund zum Aufstehen zu haben. Aber können Sie Ihre Rente überhaupt finanziell aufbessern oder drohen im Gegenteil vielleicht sogar Rentenkürzungen, wenn Sie nebenbei arbeiten?

Rentenkürzung? Wie viel Sie dazuverdienen dürfen

Wie bei vielen anderen staatlichen Leistungen auch, werden die Rentenzahlungen unter Umständen gekürzt, wenn Sie eine gewisse Hinzuverdienstgrenze überschreiten. Hierfür gelten unterschiedliche Regelungen, abhängig vom Renteneintrittsalter der betroffenen Person. Mit der neu beschlossenen „Flexi-Rente“ gelten ab dem 1. Januar sowie 1. Juli 2017 folgende Regelungen:

  • Wer in Frührente geht, also früher als zu dem vorgesehenen Renteneintrittsalter, darf nur einen sogenannten Minijob ausüben. Allerdings gelten hierfür dank Flexi-Rente nicht mehr die Grenzen von 450 Euro pro Monat beziehungsweise 900 Euro zweimal jährlich wie bisher, sondern ab dem 1. Juli 2017 dürfen Sie schlichtweg bis zu 6.300 Euro pro Kalenderjahr hinzuverdienen, ohne eine Kürzung Ihrer Rentenzahlungen zu riskieren.
  • Überschreiten Sie diese Grenze, werden die Einkünfte aber nicht zu 100 Prozent, sondern lediglich zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet. Die Erwerbstätigkeit kann dann je nach individueller Situation also durchaus noch rentabel sein.
  • Wer die Regelaltersgrenze für den Renteneintritt erreicht hat, kann unbegrenzt weiterverdienen. Sie haben sich Ihre Rente schließlich über Ihr (Arbeits-) Leben hinweg hart erarbeitet und haben nun auch vollen Anspruch darauf – unabhängig von einer fortgeführten Erwerbstätigkeit.
  • Besonders sinnvoll ist es dann, trotz Rentenbezug im Rahmen Ihrer Erwerbstätigkeit freiwillig weiter Ihren Arbeitnehmeranteil in die Rentenversicherung einzubezahlen und Ihre Rentenansprüche dadurch dauerhaft zu erhöhen. So erhalten Sie nämlich, sollten Sie doch irgendwann einmal keine Lust mehr zum Arbeiten haben oder schlichtweg nicht mehr in der Lage dazu sein, einen höheren Rentensatz – jeweils zum 1. Juli des darauffolgenden Jahres.

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