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Mit der Einteilung in die neuen Pflegegrade anstatt der bisherigen Pflegestufen hat sich im Jahr 2017 für alle pflegebedürftigen Menschen auch in finanzieller Hinsicht viel geändert. Immerhin werden jetzt höhere Gelder zur Pflege der betroffenen Personen ausgeschüttet. Der Unterschied kann abhängig vom eigenen Pflegegrad bis zu mehrere Hundert Euro pro Monat ausmachen. Diese Veränderung ist in den Geldbeuteln der meisten Betroffenen somit deutlich zu spüren.

Auch in der Vergangenheit wurden das Pflegegeld und die Pflegesachleistungen bereits um mehrere Prozentpunkte erhöht, um den Betroffenen unter die Arme zu greifen. Das aktuelle System sieht weitere Überprüfung alle drei Jahre vor, um so sicherzustellen, dass die Leistungen der Pflegekasse regelmäßig an die aktuelle Preisentwicklung angepasst werden. Das betrifft nicht nur das Pflegegeld, welches an die pflegenden Angehörigen ausgezahlt wird, sondern auch die maximalen Kosten, die für die Pflege durch einen Pflegedienst oder die stationäre Pflege in einem Heim übernommen werden.

Kostenübernahme bei der Pflege zuhause

Pflegegelder 2016 Pflegegelder 2017
Pflegestufe ohne Demenz Monatliches Pflegegeld Monatliches Pflegedienst-geld Pflegegrad ohne Demenz Monatliches Pflegegeld Monatliches Pflegedienst-geld
I 244 468 2 316 689
II 458 1.144 3 545 1.298
III 728 1.612 4 728 1.612
Pflegestufe mit Demenz     Pflegegrad mit Demenz    
0 123 231 2 316 689
I 316 689 3 545 1.298
II 545 1.298 4 728 1.612
III 728 1.612 5 901 1.995
Härtefall-Regelung   1.995 5 901 1.995

Wie ein Blick auf die Tabelle zeigt, gibt es bei der häuslichen Pflege durch die Angehörigen oder einen ambulanten Pflegedienst niemanden, der 2017 schlechter gestellt ist als noch 2016. In den meisten Fällen erhalten die Betroffenen oder angehörigen sogar deutlich mehr Geld. Mindestens ist die Höhe der Leistungen für die Betroffenen jedoch gleich geblieben. Während der Pflegegrad 1 in dieser Liste nicht auftaucht, ist auch diese Einstufung mit monatlichen Leistungen verbunden. Pro Monat wird ein zweckgebundener ambulanter Entlastungsbetrag von 125 Euro gezahlt.

Kostenübername bei der Pflege in einem Pflegeheim

Pflegegelder 2016 Pflegegelder 2017
Pflegestufe ohne Demenz Monatliche Leistungen fürs Pflegeheim (stationär) Pflegegrad ohne Demenz

Monatliche Leistungen fürs Pflegeheim

(stationär)

I 1.064 2 770
II 1.330 3 1.262
II 1.612 4 1.775
Pflegestufe mit Demenz   Pflegegrad mit Demenz  
0   2 770
I 1.064 3 1.262
II 1.330 4 1.775
III 1.612 5 2.005
Härtefallregelung 1.995 5 2.005

Auch bei der stationären Pflege in einem Pflegeheim ist grundsätzlich mit höheren monatlichen Leistungen zu rechnen. Ein Blick auf die zweite Tabelle zeigt jedoch, dass es bei dieser Regelung durchaus einige Ausnahmen gibt. Das betrifft die Pflegestufe I und II, sofern keine Demenz vorliegt. Laut dem neuen Leistungskatalog werden ab 2017 monatlich zwischen 68 und 294 Euro weniger gezahlt. Die meisten Betroffenen können jedoch aufatmen. Denn für alle Menschen, die bereits vor dem 1. Januar 2017 Leistungen von der Pflegekasse bezogen haben, gilt der sogenannte Bestandsschutz.

Das bedeutet, dass sie mindestens genauso viel wie vor der Reform erhalten – und in den meisten Fällen sogar mehr. Die Absenkung der monatlichen Kostenbeteiligung bei der stationären Pflege betrifft demnach nur Menschen, die ab 2017 zum ersten Mal Pflegegelder beziehen. Darüber hinaus sieht das Gesetz vor, dass der Eigenantrag der Betroffenen an den monatlichen Pflegeleistungen 580 Euro beträgt. Dies gilt unabhängig von dem Pflegegrad. Dies war in der Vergangenheit ebenfalls anders. Denn vor 2017 mussten Heimbewohner mit einer höheren Pflegestufe einen höheren Pflichtanteil selbst bezahlen. Für den Pflegegrad 1 gilt, dass die monatlichen Leistungen für die stationäre Pflege 125 Euro betragen.

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